Zwischenstopp in Thailand und Laos

Bangkok

Bangkok hatten wir ursprünglich nur als Zwischenlandung auf dem Weg von Südafrika nach Neuseeland geplant. Warum? Weil wir schon öfter in Südostasien waren und auf der Weltreise vor allem Neues kennen lernen wollen. Nachdem wir aber rausgefunden hatten, dass wir unseren Emirates-Flug 3 Wochen kostenlos in Bangkok pausieren können, Freunde von uns für einen Klettertrip nach Laos überzeugt werden konnten und das leckere asiatische Essen lockte, haben wir uns dann doch für 3 Wochen Südostasien entschieden. Wie immer war es toll!

Nach unserem superentspannten, weil fast komplett leeren Flug von Johannesburg, haben wir uns sehr auf das Wiedersehen mit unseren Freunden gefreut. Daher haben wir es uns auch nicht nehmen lassen, die beiden nachts trotz mehrere Stunden Verspätung vom Flughafen abzuholen. Wie schön das doch ist, wieder bekannte Gesichter zu sehen!

Laos: Thakek und Green Climbers Home

Nach eineinhalb Tagen Sightseeing, Shopping und Massage in Bangkok flogen wir nach Nakhon Phanom, einen Thai-Ort an der laotischen Grenze. Rein in den Bus und rüber, dachten wir. Vor vier Jahren strapazierten wir ja schon einmal die (jedoch scheinbar unendliche) Geduld der Laoten, die mit uns im Bus über die Grenze saßen. Visum bezahlen, gefühlte 100 Stempel in den Pass bekommen von mehreren Stellen, dann nochmal kontrollieren und man ist durch. Diesmal klappte es recht fix, nur der Tom stand ewig am Einreiseposten und durfte dann aber schließlich doch rein.

Am Busbahnhof in Thakek angekommen beginnt das übliche Verhandeln mit der Taxi-Mafia, die leider ein Monopol für das Kutschieren von Passanten an diesem Ort hat. Egal, erst mal angekommen im Klettercamp Green Climbers Home, ein leckeres Pad Thai verzehrt und die Welt ist wieder in Ordnung.

Wir verbrachten unsere Tage kletternd, essend, schlafend, lesend in der Hängematte und mit Yoga. Wie gut, dass meine Freundin gerade eine Ausbildung zur Yoga Lehrerin macht! So legten wir dann und wann eine Yogaeinheit in einem kleinen, offenen Häuschen ein, das einen tollen Blick entlang der Felsen bot.

Das Camp ist immer noch genauso relaxed wie bei unserem letzten Besuch vor vier Jahren. Nur haben die Campbetreiber Tanja und Uli zusammen mit vielen anderen mittlerweile fast 400 Routen eingebohrt.

Wahnsinns Sinter-Kletterei (6b+) in "Tha Falang"
Wahnsinns Sinter-Kletterei (6b+) in „Tha Falang“

Das Klettern ist vielseitiger geworden und einfach nur großartig. Besonders gut haben uns die folgenden Sektoren gefallen: Canyon, Weisse Wand, Lao for Beginners und Hilton.

Gerade der Canyon, ein 50m tiefer Spalt mitten im Berg, hat uns mit seiner tollen Wandkletterei beeindruckt. Zudem sind die Routen immer im Schatten. Bei 30° ist dies ein echtes Plus.

Übrigens war das bisher tatsächlich die erste Unterkunft in der es weder WLAN noch Handyempfang gab.  Das war der Interaktion zwischen den Leuten auch wirklich zuträglich und so trifft man jede Megen interessanter Leute.

2 Kommentare

  1. tobi

    Hey! … mal wieder tolle Eindrücke, die man da von Euch bekommt.. weiter so!

    1. Anian

      Hey treuer Leser 🙂 Deine Kanada-Fotos sehen auch toll aus. Musst mal bei Gelegenheit berichten.

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